Paris pieds nus / Barfuß in Paris

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Frankreich, Belgien 2016 – 83 Min. – Regie: Dominique Abel, Fiona Gordon. Mit Fiona Gordon, Dominique Abel, Emmanuelle Riva u.a.

Aus Kanada macht sich Fiona (Fiona Gordon) auf den Weg in die französische Hauptstadt. Dort will sie sich um ihre alte Tante Martha (Emmanuelle Riva) kümmern. Diese hegt jedoch den nicht ganz unbegründeten Verdacht, dass ihre Familie sie in ein Pflegeheim stecken will und taucht just unter. Als Fiona in Paris ankommt, ist Martha also weg und für die Kanadierin beginnt eine turbulente Odyssee durch die urbanen Gefilde der Metropole. Dabei begegnet sie reihenweise exzentrischen Menschen, die ihr Bild von Paris gehörig auf den Kopf stellen. Zu einem ihrer eingeschweißten Helfer bei der Suche wird insbesondere der obdachlose Herumtreiber Dom (Dominique Abel). Vergnüglich und charmant ist diese kleine Komödie, die immer wieder ein Lächeln zu bescheren versteht.

Zur Vorpremiere in der französischsprachige Originalversion mit deutschen Untertiteln zu Empfehlen: Cinema in Düsseldorf am Mo 4. Sept 2017 um 19:00 Uhr in OmU

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Hampstead (Hampstead Park – Aussicht auf Liebe)

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Joel Hopkins‘ romantischer Dramödie liegt eine wahre Geschichte zugrunde. Im Hampstead Heath im Londoner Norden, einem weitläufigen Park, lebte von 1987 bis 2016 der Ire Harry Hallowes in einer selbstgebauten Hütte und widerstand allen Versuchen von Firmen, das Land zu gentrifizieren. In dieser Interpretation stößt eine gut situierte Witwe auf den Einsiedler, verliebt sich just in ihn und hilft ihm, sein Zuhause zu erhalten.
Zur Vorpremiere in der britischen Originalversion mit deutschen Untertiteln zu Empfehlen: Cinema in Düsseldorf am Mo 21. Aug 2017 um 19:00 Uhr in OmU

Ce qui nous lie (Der Wein und der Wind)

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Frankreich 2017 – 113 Min. – Regie: Cédric Klapisch. Mit Pio Marmaï, François Civil, Ana Girardot, Jean-Marc Roulot u.a.

Cédric Klapisch („L’Auberge Espagnol – Barcelona für ein Jahr“ und „So ist Paris„) ließ sich zu dieser Generationsstudie inspirieren, als er einer Weinlese beiwohnte. Sein Interesse war geweckt – er nahm sich vor eine Landschaft zu zeigen, die sich im Zyklus der Jahreszeiten verändert. Vor dem malerischen Burgund spinnt er die Geschichte dreier Geschwister, die das Weingut ihrer Eltern erben und plötzlich an der Schwelle zur Selbstständigkeit und individuellen Selbstentfaltung stehen.

Zur Vorpremiere in der französischsprachige Originalversion mit deutschen Untertiteln zu Empfehlen: Cinema in Düsseldorf am Mo 7. Aug 2017 um 19:00 Uhr in OmU

Im Weißen Rössl – Mainz –

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weissenroessl

In dem guten, alten Operetten-Film Im Weißen Rössl aus dem Jahr 1960 war die Welt noch in Ordnung: Die Haartolle saß, Waltraud Haas lächelte bedeutungsvoll in die Kamera und Peter Alexander durfte sich durchs Salzkammergut singen. Der Film trug sicherlich zur Popularität der ursprünglich 1930 entstandenen gleichnamigen Operette bei, er tat dem Werk und dem Genre aber auch einen Bärendienst.
Denn Im Weißen Rössl steht keineswegs für betuliche Heimatromantik und Schunkelharmonie, sondern es handelt sich um eine bitterböse, ironiegetränkte Berliner Operette. Der beginnende Massentourismus wird hier genauso auf die Schippe genommen, wie mit alpenländischem Kolorit und Berliner-Schnauze-Klischee gespielt. Wenn Wilhelm Gieseke und der „schöne“ Sigismund über Hemdhosen-Patente streiten, die Rössl-Wirtin ihrem Stammgast Dr. Siedler hinterherschmachtet, während dieser doch Ottilie sein Herz schenken will, und die Chefin nicht bemerkt, dass die „verliebten Kuhaugen“ des Zahlkellners Leopold nur ihr gelten, dann ist alles bereit für Verwirrung, Witz und beste Unterhaltung.
Das Regieduo Peter Jordan und Leonhard Koppelmann, die sich mit Pension Schöller in Mainz vorgestellt haben, werden in dieser spartenübergreifenden Produktion beweisen, dass sie Meister der doppelbödigen Unterhaltung sind.

Staatstheater Mainz, Premiere am 26. Nov 2016

Norma am Staatstheater Mainz

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NORMA / Vincenzo Bellini
Vincenzo Bellinis achte Oper, Norma, ist in musikalischer und inhaltlicher Anlage zum Paradewerk des Belcanto geworden: Hin- und hergerissen zwischen öffentlicher Pflicht und privater Passion zerbricht die Hauptfigur an ihren Entscheidungen. Denn Norma, Priesterin und Orakel, will ihre gallischen Landsleute von einem Aufstand gegen die römischen Besatzer abhalten – und so ihren Geliebten schützen, den römischen Prokonsul Pollione. Normas geheimes Doppelleben als Mutter zweier Kinder des Prokonsuls und als keusche Priesterin der Gallier wird unmöglich, als Pollione auch die gallische Novizin Adalgisa verführt. Norma gerät in einen Strudel aus Rachegefühlen, Leidenschaft und Vernichtungswahn.
Hausregisseurin Elisabeth Stöppler zeichnet in starken Bildern den Leidensweg Normas nach. Dabei hilft die neu-rekonstruierte Urfassung der Oper, die die Beziehung der beiden unterschiedlichen Frauen zueinander genauer auslotet. Nadja Stefanoff als Norma und Marie-Christine Haase als Adalgisa beglaubigen dabei die berührenden Schicksale der Figuren. Der Welt der Römer, die nur durch Pollione und dessen Begleiter Flavio im „gallischen Hain“ repräsentiert wird, werden Texte von Pier Paolo Pasolini zugeordnet – der zwischen den 1950er und 70er Jahren in Italien als politischer Außenseiter mahnende Stimme für einen Ideologiewechsel war. Ästhetisch spielt die Inszenierungen u.a. mit der Bildwelt der Performancekünstlerin Marina Abramović, die in ihren frühen, den Körper radikal ausstellenden, und ihren späten von extremer Konzentriertheit geprägten Arbeiten eine Art proto-religiöses Vorbild bildet. Norma, die Heilige, die Leidende, die Sich-Opfernde, steht im Zentrum des Abends.
Norma In Mainz

Faust (Charles Gounod) in Mainz


Das Streben nach Wissen, nach Jugend und Lebenssinn treibt den Goetheschen Doktor Faust an. Charles Gounod konzentriert sich in seiner von französischem Sentiment durchdrungenen Vertonung dieses klassischen Stoffes vielmehr auf das Streben nach Erotik und einer neuen Liebe.

Vom diabolischen Verführer Mephistopheles aus seinen Selbstmordgrübeleien gerissen, gerät Faust in einen alptraumhaften Rausch: Er trifft auf Margarete und wirbelt ihre geordnete Welt, zu der ihr Bruder Valentin und Verehrer Siebel gehören, durcheinander. Die „Gretchentragödie“ aus Goethes Faust I entwickelt sich dadurch zum dramatischen Kern der Oper. Die heftigen Konflikte der jungen Margarete werden von Gounod in eine Musik übersetzt, die uns unmittelbar berührt. Faust kehrt am Ende in sein altes Leben zurück. Die himmlische Errettung Margaretes bleibt als einziges, hoffnungsvolles Zeichen in einer kalten, erbarmungslosen Welt.

Hausregisseurin Elisabeth Stöppler überarbeitet ihre 2010 entstandene Inszenierung für das Mainzer Staatstheater – und sucht weiter nach den Mechanismen von Manipulation, Verführung und Schuld.

 

Sybille

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An der sonst so pragmatischen Architektin, Mutter und Ehefrau Sibylle scheint etwas Bedrohliches zu nagen. Nicht einmal im Italienurlaub mit ihrer Familie schafft sie es zur Ruhe zu kommen. Auf einem morgendlichen Spaziergang wird sie Zeugin eines verstörenden Unfalls. Erschüttert von dieser Begegnung, verändert sich Sibylles Wahrnehmung auf ihr Leben. Unaufhaltsam brechen albtraumhafte Visionen in ihren Alltag ein, und setzen einen Prozess in Gang, der alles zu zerstören droht.
Michael Krummenacher gehört einer neuen Generation junger deutscher Filmemacher an, die keine Scheu hat, sich dem Genrekino zuzuwenden. In seinem Zweitlingsfilm stoßen Elemente aus Horror, Psychothriller und Familiendrama aufeinander. Man könnte SIBYLLE auch als deutschen Giallo-Film sehen.
Michael Krummenacher: geboren 1975 in Schwyz. Regiestudium an der HFF München.
Feb 2016 im Kino – z.B. Filmhaus Köln

PENSION SCHÖLLER im kleinen Haus Mainz

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Ein Major a.D., der das Befehlen nicht lassen kann, ein Löwenjäger, der seinen eigenen Bruder ausstopfen lässt, und ein Schauspieler mit Sprachfehler. Das sind die ganz normalen Gäste der Berliner Familienpension Schöller. Dort treffen Alfred und sein Onkel Klapproth, ein Gutsbesitzer aus der Provinz, zusammen. Alfred will sich selbstständig machen, doch fehlt ihm das Geld. Sein Onkel verspricht es ihm, allerdings nur unter der Bedingung, dass er einmal echte Irre erleben darf. In seiner Not gibt Alfred den Gesellschaftsabend der Pension Schöller als den einer Heilanstalt für Geisteskranke aus. Die geladenen Gäste sind unter anderem besagter Major und eine Schriftstellerin, die den Gästen Löcher in den Bauch fragt und dabei alle in den Wahnsinn treibt.
Schwank von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby (1890)
Ein Major a.D., der das Befehlen nicht lassen kann, ein Löwenjäger, der seinen eigenen Bruder ausstopfen lässt, und ein Schauspieler mit Sprachfehler. Das sind die ganz normalen Gäste der Berliner Familienpension Schöller. Dort treffen Alfred und sein Onkel Klapproth, ein Gutsbesitzer aus der Provinz, zusammen. Alfred will sich selbstständig machen, doch fehlt ihm das Geld. Sein Onkel verspricht es ihm, allerdings nur unter der Bedingung, dass er einmal echte Irre erleben darf. In seiner Not gibt Alfred den Gesellschaftsabend der Pension Schöller als den einer Heilanstalt für Geisteskranke aus. Die geladenen Gäste sind unter anderem besagter Major und eine Schriftstellerin, die den Gästen Löcher in den Bauch fragt und dabei alle in den Wahnsinn treibt.
Klapproth ist begeistert! Als die Meute kurz darauf auf seinem Gut erscheint, sieht er sich gezwungen, alle einzusperren. Er glaubt nämlich, dass er zwangsverheiratet werden soll, mit Leoparden kämpft, beinahe ein Duell verliert, der Held eines Romans ist und fast als Desdemona erstickt wird …

Die bekannte Komödie der Mainzer Autoren Carl Laufs und Wilhelm Jacoby sprüht nur so vor Irrwitz, schwingenden Türen und sich rasant überschlagenden Pointen. Der aus Filmen wie Soul Kitchen oder Tom Tykwers The International sowie dem Hamburger Tatort bekannte Schauspieler Peter Jordan war am Schauspielhaus Bochum und am Thalia Theater Hamburg engagiert. Er inszeniert zusammen mit Hörspiel- und Theaterregisseur Leonhard Koppelmann u.a. am Thalia Theater Hamburg, Theater Dortmund und am Staatsschauspiel Dresden. Das Team wird nun zum ersten Mal in Mainz Regie führen.
Karten für Pension Schöller Staatstheater Mainz

DIE WAHLKÄMPFERIN / Our Brand Is Crisis

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Vae electis! – Wehe den Gewählten, denn der Ruhm der Gegenwart ist, ach so schnell, Vergangenheit. 15 Jahre ist es nunmehr her, dass Pedro Gallo (Joaquim De Almeida) Präsident des Andenstaates Bolivien war, bevor ihn eine politische Krise aus dem Amt katapultierte. Doch ihn drängt es zurück an die Spitze. Ohne fremde Hilfe geht dies allerdings nicht. Das erkennt auch sein Kampagnen-Manager Hugo Barco (Dominic Flores). Also holen sie Hilfe aus dem Ausland, genauer: aus dem US-amerikanischen Ausland.
Ein Team Wahl erprobter Spezialisten von Werbestrategen und Meinungsforschern soll die Wende bringen. Und sie haben ein besonderes Ass im Ärmel: die Wahlkämpferin “Calamity” Jane Bodine (Sandra Bullock). Nachdem sie unter nie geklärten Umständen den Ruhestand suchte, soll sie für diese Spezialaufgabe reaktiviert werden. Doch sie ist ein Schatten ihrer selbst. Und die Umfragewerte sind im Keller, der Favorit um die Wahlen, Victor Rivera (Louis Arcella), uneinholbar vorne.
Als Bodine allerdings erfährt, wer Rivera als Berater zur Seite steht, entfacht dies ihre Kampfeslust: Es ist Pat Candy (Billy Bob Thornton), ihre Nemesis und der Grund für ihren vergangenen Rückzug. Der Krieg um die Stimmen wurde erklärt – und er wird mit allen Mitteln geführt…
Kinostart (De) 21.01.2016
 

Nico Rosberg & Dree Hemingway Interview @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin AW 2015

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Nico Rosberg Interview @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin AW 2015

Dree Hemingway Interview @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin A/W 2015

Le tout nouveau testament | Das brandneue Testament

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Gott (Benoît Poelvoorde) ist ein Bürger Belgiens und führt ein ganz normales, ziviles Leben mit Frau (Yolande Moreau) und Kind in Brüssel. Und so normal wie sein Leben sind auch seine familiären Probleme: Er hat Zoff mit Tochter Ea (Pili Groyne). Die Auswirkungen dieses Streits sind dann aber schon nicht mehr ganz so harmlos, denn da Papa Gott ist, führt es zu einem unglaublichen Chaos, als sich Ea in den Computer ihres Vaters hackt. Sie hat nämlich genug vom despotischen Verhalten des Allmächtigen und seinen Launen, die er in Form von Kriegen und Naturkatastrophen immer wieder auf die Menschheit herunterprasseln lässt. Und so durchkreuzt sie die Allmacht ihres Vaters, indem sie seine geheime Datei mit den Todesdaten aller Menschen öffnet und diese ganz persönliche Information jedem Sterblichen per SMS zukommen lässt. Prompt drehen die Menschen durch und Ea sieht ihre Chance gekommen, inmitten dieses Chaos ein brandneues Testament zu etablieren, samt neuen Aposteln und allem. Aber Gott findet sich mit der Revolte seiner Tochter natürlich nicht einfach so ab…
Facebook Page Das brandneue Testament


Ab morgen in den deutschen Kinos

Ephraim und das Lamm

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Der neunjährige Ephraim (Rediat Amare) lebt gemeinsam mit seinem Vater Abraham (Indris Mohamed) in einem kleinen äthiopischen Dorf. Um ihren ärmlichen Verhältnisse zumindest ein wenig entgegenzuwirken, beschließt Abraham eines Tages, allein in der Stadt auf Arbeitssuche zu gehen. Sein Sohn soll währenddessen bei Verwandten unterkommen. Doch im Haus seines Großcousins Solomon (Surafel Teka) fühlt sich Ephraim fremd. Da der Junge viel lieber leckere Gerichte in der Küche zubereitet als auf den Feldern zu schuften, zweifelt Solomon an der Männlichkeit des Neunjährigen. Trost findet dieser aber immerhin bei seinem besten Freund, dem Lamm Chuni, das er von Zuhause mitgenommen hat. Doch als Solomon fordert, dass Ephraim seinen treuen Begleiter bei anstehenden Festlichkeiten opfert, um sich als Mann zu beweisen, fasst der Junge den kühnen Entschluss, mit seinen Kochkünsten genügend Geld zu verdienen, um sich ein Busticket in die Heimat zu kaufen und Chuni so zu retten.